In Flensburg soll in den kommenden Jahren eine hochmoderne Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen aufgebaut werden.

In Flensburg soll in den kommenden Jahren eine hochmoderne Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen aufgebaut werden.

Bild: © Karsten/AdobeStock

Im schleswig-holsteinischen Landkreis Dithmarschen hat der Breitband-Zweckverband Dithmarschen (BZVD) nun den Startschuss für den Glasfaserausbau in den ländlichen Außengebieten gegeben. Damit geht das millionenschwere Mammutprojekt in die abschließende Phase.

Bis Ende 2025 sollen auch die letzten 3000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden. Damit soll es dann im Landkreis keine „weißen Flecken“ mehr geben, heißt es vom BZVD. Bis zur Fertigstellung investiert der Verband rund 60 Mio. Euro in den Infrastrukturausbau. Land und Bund fördern das Projekt mit 75 Prozent der Baukosten.

70 Prozent der Haushalte in Schleswig-Holstein können Glasfaser buchen 

„Ohne die Fördermittelzusagen wäre der Breitband-Ausbau in den ländlichen Gebieten wirtschaftlich nicht umsetzbar“, betonte Verbandsvorsteher Harm Schloe.

Insgesamt zählt Schleswig-Holstein bundesweit zu Vorreitern beim Glasfaserausbau. Laut Angaben des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes könnten bereits 70 Prozent der Haushalte Glasfaser buchen. Den Betrieb des Breitbandnetzes in den Außenlagen in Dithmarschen sollen künftig, wie schon in den Kerngebieten, die Stadtwerke Neumünster übernehmen. Michael Böddeker, Geschäfsführer des Versorgers betont: „Wir freuen uns, in Dithmarschen sehr bald 30.000 Kundinnen und Kunden mit lichtschnellem Internet versorgen zu können. Je nach individuellem Bedarf sind Internetgeschwindigkeiten von 250 Mbit/s bis zu 2,5 Gbit/s problemlos möglich.“ (lm)

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