Glasfaserleitungen können deutlich mehr Informationen weiterleiten als Kupferkabel.

Glasfaserleitungen können deutlich mehr Informationen weiterleiten als Kupferkabel.

Bild: © alphaspirit/AdobeStock

Der Kreistag des Landkreises Görlitz hat entschieden, an die Enso Energie Sachsen Ost AG vier der neun ausgeschriebenen Lose zum Breitbandausbau zu vergeben. Die Vergabesumme beträgt rund 70 Mio. Euro. Dies betrifft die Regionen Zittau, Reichenbach-Bernstadt, Löbau und Diehsa.

Ziel ist, hier rund 5.000 Haushalte, 350 Unternehmen und 35 Schulen für das schnelle Internet zu erschließen. Damit wird Enso in den bisher unterversorgten Gebieten mehr als die Hälfte der neuen, hochleistungsfähigen Gebäudeanschlüsse bauen. Der Ausbau erfolgt zukunftsfähig in Form eines Glasfasernetzes bis in die Häuser.

Kleinere Ortschaften verlieren nicht den Anschluss

"Wir freuen uns, dass Enso in der Ausschreibung des Landkreises überzeugen konnte. Damit intensivieren wir den Ausbau unseres Geschäftsfeldes Telekommunikation", sagte Enso-Vorstandvorsitzender Frank Brinkmann. "Enso ist in der Lausitz und Ostsachsen der regionale Infrastruktur-Betreiber. Wir sorgen mit dem Anschluss auch kleinerer Ortschaften an die Datenautobahn dafür, dass sich gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land entwickeln können." Enso hat mittlerweile mehr als 20 Projekte umgesetzt. Davon profitieren über 50.000 Kunden, so der Versorger. (sg)

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