Der Freiburger Kommunalversorger Badenova hat am Mittwoch die Betriebe in Teilen des Gewerbegebiets von Iffezheim bei Baden-Baden zur Bestellung von Glasfaser-Anschlüssen aufgerufen. Die Frist läuft bis Mitte April, und nach dem August wollen die Badenova und die Telekom "rasch" eine Glasfaserleitung in drei der Straßen im Gewerbegebiet der ländlichen, autobahnnahen Rennbahngemeinde planen und verlegen. Voraussetzung: Mindestens 30 Prozent der angeschriebenen Betriebe machen mit. Darunter sind renommierte mittelständische Firmen etwa aus den Branchen Baustoffe und Maschinenbau.
Dabei werden die Anschlusskosten sowie die laufenden Nutzungskosten nicht genau bekannt sein. Sie hingen ab von der Vertragslaufzeit und der Schnelligkeit des gewünschten Anschlusses, schreibt die Badenova dazu. Eines aber macht sie jetzt schon klar: Der übliche Baukostenzuschuss fällt weg, besser gesagt, den übernimmt die Telekom.
Key-Accounter für Digitales und Energie zusammen
Die Freiburger haben für solche Projekte einen eigenen Key-Accounter (Großkundenbetreuer) für Telekommunikation und Energiedienstleistungen (EDL): Christian Böhler. Er verantwortet auch das Breitband-Projekt in Iffezheim und lotet dabei mit seinen Kollegen Cross-Selling-Potenziale aus: "Unser Team Telekommunikation wird dem Mittelstand da helfen, wo es für ihn wichtig ist: Glasfaser und Energie gibt es künftig aus einer Hand." (geo)



