Thüringen hat Mittel aus dem Bundesprogramm "Breitband" eingeworben.

Thüringen hat Mittel aus dem Bundesprogramm "Breitband" eingeworben.

Bild: © EW TEL

Künftig können etwa 2600 Haushalte und 379 Unternehmen in der sächsischen Kreisstadt Großenhain künftig von einer hochleistungsfähigen Breitbandanbindung profitieren. Der Bund und der Freistaat Sachsen fördern das Projekt mit rund 8,1 Millionen Euro. Der Ausbau erfolgt durch Enso Netz. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende 2020 abgeschlossen sein.

Großenhain gehört zu den ersten, die im Rahmen der Förderrichtlinien RL BMVI und RL DiOS C mit der Umsetzung baulicher Maßnahmen beginnen. Laut dem Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales können Kommunen in Sachsen derzeit fast wöchentlich mit dem
Breitbandausbau starten.

In puncto Mobilfunk will Sachsen ebenfalls aufrüsten: Am Dienstag findet in Dresden ein sächsischer Mobilfunkdialog mit den Vertretern der drei großen Telekommuniaktionsunternehmen in Deutschland, Vodafone Deutschland, Telefónica Deutschland und die Deutsche Telekom statt.Thema des Gipfels sind die weiterhin bestehenden Versorgungslücken – die sogenannten Funklöcher oder weißen Löcher. Staatssekretär Brangs möchte hier gemeinsam mit den Unternehmen nach Lösungen suchen. Außerdem wird es um den flächendecken Ausbau des Mobilfunkstandarts 5G gehen. (sg)

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