Stadtbaurätin Rita Schulze Böing, Marc Herter (Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrates), OB Thomas Hunsteger-Petermann, Arnim Köhn (Heli-Net), Jörg Hegemann und Reinhard Bartsch (beide Stadtwerke-Geschäftsführer, v.l.n.r.)

Stadtbaurätin Rita Schulze Böing, Marc Herter (Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrates), OB Thomas Hunsteger-Petermann, Arnim Köhn (Heli-Net), Jörg Hegemann und Reinhard Bartsch (beide Stadtwerke-Geschäftsführer, v.l.n.r.)

Bild: © Stadt Hamm

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, die beiden Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Hegemann und Reinhard Bartsch sowie Helinet-Geschäftsführer Arnim Köhn haben einen Kooperationsvertrag für den Ausbau von schnellem Internet in Hamm unterzeichnet. Den Zuschlag für Planung, Bau und Betrieb des Glasfasernetzes in Hamms "weißen Flecken" erhält die heimische und lokal ansässige Bietergemeinschaft, bestehend aus einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Hamm und der Helinet Telekommunikation.

Den endgültigen Bescheid erhält die Stadt Hamm, wenn die Bundesnetzagentur und die Fördergeber den Kooperationsvertrag überprüft haben. "Wir gehen davon aus, dass wir den maßgeblichen Förderbescheid im Laufe des Junis erhalten werden", erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. "Gleichzeitig hoffen wir darauf, dass sich die Fördersumme mit Blick auf die tatsächlichen Kosten noch einmal deutlich erhöht. Schließlich fanden insbesondere im Bereich Tiefbau zuletzt enorme Preissteigerungen statt."

Glasfaser bis in den Keller

Realisiert wird ein hochwertiges "Fiber-To-The-Building"-Netz (FTTB-Netz), dessen Glasfaserkabel bis in die Gebäude führen. Die Baumaßnahmen dafür sollen Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein. Mit Glasfaser versorgt werden ausschließlich die Immobilien, deren Eigentümer den unterzeichneten Grundstücksnutzungsvertrag als Einwilligungserklärung für die Baumaßnahmen auf dem Grundstück bei der Bietergemeinschaft einreichen. Hierzu wird die Helinet an die entsprechenden Haushalte herantreten.

Die Privatkunden werden Tarife mit den Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 50, 100, 200 und 400 Mbit pro Sekunde im Up- und Downstream buchen können, Geschäftskunden werden sogar mit bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde versorgt. In den Bereichen der "weißen Flecken", die es in Hamm durchaus noch gibt, befindet sich derzeit ein Kupfernetz, das Datenübertragungsgeschwindigkeiten von maximal 30 Mbit/s zulässt.

Breitband ist ein Standortfaktor

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zeigte sich nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrages hochzufrieden: "Der Breitbandausbau mittels Glasfaser ist ein entscheidender Standortvorteil für die Stadt Hamm. Die Versorgung mit schnellem Internet kann ein zusätzlicher Aspekt dafür sein, dass sich Bürger und Unternehmen verstärkt in unserer Stadt niederlassen." (sig)

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