Mit der Schnittstelle beider Portale werden mehr Informationen effizienter aufbereitet und dargestellt.

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Bild: © CSschmuck/AdobeStock

Um die Digitalisierung in Baden-Württemberg voranzutreiben, investiert das Land hohe Summen in den Breitbandausbau. Allein seit der Landtagswahl im Frühjahr seien schon 339 Förderanträge mit einem Volumen von mehr als 400 Millionen Euro bewilligt worden, teilte das Innenministerium in Stuttgart mit. Zum Vergleich: Von 2011 bis 2016 betrug die Gesamtfördersumme noch lediglich rund 54 Millionen Euro. Seither zog der Bedarf spürbar an: In den vergangenen fünf Jahren hat die Landesregierung den Angaben zufolge mehr als 2630 kommunale Ausbauprojekte für Breitband unterstützt. Hier seien mehr als 1,16 Milliarden Euro an Landesgeld investiert worden. Hinzu kämen über 1,5 Milliarden Euro vom Bund.

Die Versorgung der Menschen und der Wirtschaft in Baden-Württemberg mit schnellem Internet sei «die größte Infrastrukturaufgabe unserer Zeit», erläuterte ein Ministeriumssprecher. «Die Corona-Pandemie hat dies wie unter einem Brennglas nochmals verdeutlicht.»

Die Regierungsfraktionen von Grünen und CDU hätten sich im aktuellen Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, bis 2025 einen flächendeckenden Ausbau mit leistungsstarken Gigabit-Netzen zu erreichen. Damit überall dort, wo kein privatwirtschaftlicher Netzausbau stattfindet, ebenfalls gigabitfähige Netze entstehen können, investiere das Land mit zwei Förderprogrammen in den kommunalen Breitbandausbau. (dpa/gun)

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