Der Dürener Landrat verspricht sich von einer geplanten Beteiligung an den Jülicher Stadtwerken laut einem Medienbericht unter anderem Synergieeffekte beim Ausbau eines schnellen Internets in dem  Landkreis.

Der Dürener Landrat verspricht sich von einer geplanten Beteiligung an den Jülicher Stadtwerken laut einem Medienbericht unter anderem Synergieeffekte beim Ausbau eines schnellen Internets in dem Landkreis.

Bild: © Dmytro Sukharevskyi/AdobeStock

Die Stadtwerke können jetzt mit den Bauarbeiten für den clusterweisen Glasfaserausbau im Gütersloher Stadtgebiet beginnen. Denn der Aufsichtsrat der Stadtwerke hat frisch zugestimmt. Der Startschuss fällt noch im Mai im Vermarktungsgebiet Avenwedde Bahnhof, kurz darauf beginnen auch die Arbeiten im Gebiet Kattenstroth "Mitte", wie das Unternehmen mitteilt.

Während in Avenwedde Bahnhof wahrscheinlich alle ursprünglich geplanten Straßenzüge an das superschnelle Internet angeschlossen werden, erhalten im Vermarktungsgebiet Kattenstroth "Mitte" lediglich Teilgebiete einen Anschluss an das Glasfasernetz. "Trotz der Corona-Pandemie werden wir jetzt zügig starten, um die Menschen schnellstmöglich mit der notwendigen Glasfaser-Infrastruktur zu versorgen", betont Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda. Seitens der Stadtwerke, der BITel, der Netzgesellschaft Gütersloh und der Bauunternehmen sowie der Dienstleister stehe man in den Startlöchern.

Die Zahlen rund um den Glasfaserausbau

Insgesamt sollen im Stadtgebiet rund 640 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und rund 48.000 Haushalte mit einem Anschluss versorgt werden. Hierfür möchten die Stadtwerke jährlich rund elf Millionen Euro investieren. Die Bürger rund um Avenwedde Bahnhof profitieren: Das gesamte Gebiet südlich der Friedrichsdorfer Straße wird mit Glasfaser ausgebaut. Knapp 70 Prozent der Avenwedder, die sich in der Vermarktungsphase für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, werden damit schon bald an das Netz angeschlossen. Im Vermarktungsgebiet nördlich der Friedrichsdorfer Straße fehlen nur noch wenige Verträge, damit auch dort ein wirtschaftlicher Ausbau des Glasfasernetzes möglich ist, soll aber voraussichtlich noch gelingen.

Das Preismodell wird für all jene, die sich in der Ausbauphase noch entscheiden, weitestgehend beibehalten: Die Erstellung des Hausanschlusses ist damit sowohl in Avenwedde Bahnhof als auch in Kattenstroth "Mitte" weiterhin für 100 Euro möglich. Hinzu kommen für alle "Nachzügler" ab sofort jedoch weitere 100 Euro Bereitstellungskosten. Zudem bestimmt der individuelle Baufortschritt in den einzelnen Straßenzügen das Ende der jeweiligen Ausbauphase.

Erfolge ja, aber auch Unwirtschaftlichkeit

Auch in Kattenstroth "Mitte" gibt es Erfolge zu verzeichnen: Wer sich dort in der Vermarktungsphase für einen Glasfaseranschluss entschieden hat, der wird schon bald an das Netz angeschlossen und kann von den Vorzügen der leistungsstarken Glasfasertechnik profitieren. Anders sieht es in den Gebieten rund um den Südring sowie die Neuenkirchener Straße und die Heidewaldstraße aus. Aufgrund deutlich geringer Nachfrage werden einzelne Gebiete dort nicht erschlossen, weil es nicht wirtschaftlich ist. (gun)

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