Durch das Trenching-Verfahren wurden drei Straßen innerhalb von zwei Tagen vollständig mit Glasfaserkabeln erschlossen.

Durch das Trenching-Verfahren wurden drei Straßen innerhalb von zwei Tagen vollständig mit Glasfaserkabeln erschlossen.

Bild: © Stadtwerke Forchheim

Das Tiefbauamt der Stadt Forchheim (Bayern) greift auf das Trenching-Verfahren zurück, um den Glasfaserausbau schneller voranzubringen, teilten die Stadtwerke Forchheim mit. "In der Medizin würde man wohl von einem minimal-invasiven Eingriff sprechen. Aber so ist es auch", führt René Franz, Leiter des Stadtbauamts der Stadt Forchheim, weiter aus. "Beim Trenchen wird der Straße gerade einmal ein etwa 10-15 cm breiter und 40 cm tiefer Schnitt zugefügt. Die Verlegung der Leerrohre dauert so nur einige Stunden." Die drei Forchheimer Straßen seien vollständig innerhalb von zwei Tagen abgehandelt wordem.

"Wir arbeiten eng mit dem Tiefbauamt der Stadt zusammen, um auch 2020 mittels Trenching weitere Gebiete in Forchheim zu erschließen", so Christoph Sponsel, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Forchheim. In einem fünfjährigen Versuch wollen die beiden Partner herausfinden, inwiefern diese Technik in unterschiedlichen Straßenkörpern eingesetzt werden kann. Die ersten Erfahrungen zeigen: Das Verfahren sei rund viermal schneller als das übliche Tiefbauverfahren und dazu noch günstiger. Es würden weniger große Baustellen benötigt und der Verkehr werde nicht behindert, ließen die Stadtwerke verlautbaren. (ab)

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