Kein Anschluss unter dieser Nummer: Standardisierte Kommunikation ist unerlässlich beim Glasfaserausbau

Kein Anschluss unter dieser Nummer: Standardisierte Kommunikation ist unerlässlich beim Glasfaserausbau

Bild: © RioPatuca Images/AdobeStock

Es geht um eines der größten Zukunftsprojekte der kommenden Jahre in Osnabrück: Mit einer Investitionssumme von mehr als 100 Mio Euro startet die Stadtwerke-Tochter SWO Netz in den Glasfaserausbau. Bis 2027 soll in ganz Osnabrück ein flächendeckendes Glasfasernetz verlegt werden, das rund 85.000 Haushalten den Zugang zu schnellem Internet ermöglich, teilen die Stadtwerke mit.

Schon in wenigen Monaten geht es los: Mit den beiden Ausbaugebieten in der vorderen Wüste und am Schölerberg beginnt die SWO Netz im Frühjahr mit dem Ausbau der Glasfaserleitungen und wird nach und nach alle Osnabrücker Stadtteile ans Lichtgeschwindigkeitsnetz anschließen. Konkret wird die Stadtwerke-Netztochter in den kommenden sechs Jahren ein Glasfaserverteilnetz von rund 650 Kilometern Länge bauen. In Teilen des Ausbaugebiets wird die Stadtwerke-Netztochter bestehende Leerrohre nutzen, die bei vorangegangenen Bauvorhaben schon ins Erdreich gelegt wurden.

Glasfaser Nordwest wird Partner für das "aktiv Netz"

Partner beim Glasfaserausbau ist das Oldenburger Unternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE. Zwischen den Partnern wird es eine klare Aufgabenverteilung geben: Die SWO Netz wird in den kommenden Jahren das sogenannte passive Netz bauen. Glasfaser Nordwest errichtet hingegen das „aktive Netz“ – also die Netzknotenpunkte – und kümmert sich später um die Installation der Hausanschlüsse. Das Glasfasernetz wird nach seiner Fertigstellung dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. (gun)

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