Telekom und Vodafone wollen gemeinsam die LTE-Versorgung in ländlichen Regionen und entlang der Verkehrswege verbessern. Beide Unternehmen planen, an insgesamt 4000 ausgewählten Antennen-Standorten ein sogenanntes aktives Network-Sharing, um "graue Flecken" in Deutschland zu erschließen, teilten die Unternehmen mit. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen jeweils nur ein Anbieter LTE anbietet. Möglich soll dies der technologischer Multi-Operator-Core-Network-Ansatz (MOCN) in den Netzen der beiden Anbieter.
Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen am Donnerstag unterzeichnet. Gespräche mit dem Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur finden derzeit hierzu statt. Die Kooperation soll in 2020 starten. Grundsätzlich ist aber der eigenständige Netzausbau der Unternehmen von der Vereinbarung nicht betroffen. Beide Unternehmen investieren weiterhin in ihre eigenen Mobilfunknetze. Die Telekom weitet ihre geplanten Zusammenarbeiten aus. Nach dem gemeinsamen Glasfaserausbau mit dem norddeutschen Versorger EWE und der Deutschen Glasfaser ist dies die nächste Kooperation. (gun)



