Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter und Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner unterzeichnen die Absichtserklärung.

Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter und Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner unterzeichnen die Absichtserklärung.

Bild: © Vodafone

Telekom und Vodafone wollen gemeinsam die LTE-Versorgung in ländlichen Regionen und entlang der Verkehrswege verbessern. Beide Unternehmen planen, an insgesamt 4000 ausgewählten Antennen-Standorten ein sogenanntes aktives Network-Sharing, um "graue Flecken" in Deutschland zu erschließen, teilten die Unternehmen mit. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen jeweils nur ein Anbieter LTE anbietet. Möglich soll dies der technologischer Multi-Operator-Core-Network-Ansatz (MOCN) in den Netzen der beiden Anbieter.

Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen am Donnerstag unterzeichnet. Gespräche mit dem Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur finden derzeit hierzu statt. Die Kooperation soll in 2020 starten. Grundsätzlich ist aber der eigenständige Netzausbau der Unternehmen von der Vereinbarung nicht betroffen. Beide Unternehmen investieren weiterhin in ihre eigenen Mobilfunknetze. Die Telekom weitet ihre geplanten Zusammenarbeiten aus. Nach dem gemeinsamen Glasfaserausbau mit dem norddeutschen Versorger EWE und der Deutschen Glasfaser ist dies die nächste Kooperation. (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper