Im Ulmer Industriegebiet „Donautal“ haben die Bauarbeiten zur Verlegung schneller Glasfaserkabel begonnen. Damit startet die erste Etappe des flächendeckenden Highspeed-Netz-Ausbaus in den Nachbarstädten Ulm und Neu-Ulm. Den ersten Spatenstich setzten Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, SWU-Geschäftsführer Klaus Eder, Michael Beuschlein, Geschäftsführer SWU TeleNet, und Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze.
In seinem Grußwort betonte Czisch, dass der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes als wichtigste Herausforderung ein zentraler Bestandteil für die Entwicklung von Ulm und Neu-Ulm zu Smart Cities sei. Neben den klassischen Versorgungsaufgaben gehöre heutzutage der Aufbau einer zukunftsfähigen Highspeed-Infrastruktur unbedingt dazu: „Wir müssen für die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten in den Smart Cities Ulm und Neu-Ulm gerüstet sein.“
Kompetenz und Verantwortung vor Ort
Für den Aufbau der schnellen Kommunikationsleitungen investieren die Stadtwerke bis 2024 insgesamt 30 Mio. Euro. Hoch ist die Auftragsquote an Glasfaseranschlüssen – ein Großteil der ansässigen Firmen hat bereits einen Anschluss gebucht. Ein Grund dafür ist laut SWU-Chef Klaus Eder der kostenfreie Hausanschluss inklusive 20 Metern Zuleitung und die leistungsstarken SWU-Glasfaser-Produkte bis in den Gigabit-Bereich. Eder: „Die Unternehmen im Donautal, aber auch die Bürger von Ulm und Neu-Ulm schätzen einen kompetenten und verantwortlichen Partner vor Ort, der sich auskennt und ansprechbar ist.“
Mit der Verlegung ist das Bauunternehmen Geiger und Schüle Bau aus Ulm beauftragt. Die Arbeiten starten in der Graf-Arco-Straße und in der Daimlerstraße, weitere Bauabschnitte werden bis Ende 2019 folgen. Insgesamt werden im Ulmer Donautal über 20 Kilometer Glasfaser in allen Straßenzügen verlegt. Über die mehr als 190 Hausanschlüsse im Donautal können dann die vielen Büro- und Gewerbeeinheiten angebunden werden.
Ausbau ohne Mindestquote
Im Gegensatz zu anderen Telekommunikations-Anbietern sehen die SWU von einer Mindest-Anschlussquote in den Ausbaugebieten ab. „Darauf verzichten wir bewusst. Denn wir sehen uns nicht nur als Anbieter, sondern vor allem als verantwortungsvollen Versorgungs-Partner“, so Michael Beuschlein. Als nächste profitieren die Immobilieneigner im Ulmer Innenstadtviertel „Auf dem Kreuz“. Auch hier stößt das Glasfaser-Angebot der SWU TeleNet auf großes Interesse. Wer dort sein Wohneigentum kostenfrei an das Highspeed-Netz anschließen lassen möchte, kann dies noch bis zum 30. Mai 2019 beantragen. (sig)



