EnBW Baltic 1 ist der erste deutsche kommerzielle Offshore-Windpark in der Ostsee. Er ging 2011 offiziell in Betrieb. Die 21 Siemens-Offshore-Turbinen leisten etwa 48 MW.

EnBW Baltic 1 ist der erste deutsche kommerzielle Offshore-Windpark in der Ostsee. Er ging 2011 offiziell in Betrieb. Die 21 Siemens-Offshore-Turbinen leisten etwa 48 MW.

Bild: © Matthias Ibeler

Sturmtief Florenz bescherte 50Hertz am Sonntag (13. Januar) einen neuen Höchstwert in der Regelzone. Mit 16.000 MW hätte der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) das Gesamtnetz ausschließlich mit Windenergie versorgen und sogar noch Strom exportieren können – zumindest theoretisch. Praktisch wurde neben der Bedarfsdeckung, "grüner" Strom nach Süd- und Westdeutschland exportiert und 100 MW an Erneuerbaren-Anlagen zu wenigen Viertelstunden abgeschaltet, erklärt ein Sprecher auf Anfrage der ZfK.

"Der Wert hat uns erneut gezeigt, dass wir als Unternehmen gemeinsam mit unseren Nachbarnetzen und Partnern auf solche Extremsituationen gut vorbereitet sind. Das Netz hält solche Belastungen aus", so Andreas John, Leiter der Systemführung bei 50Hertz. Das Sturmtief knackte sogar den Neujahrsrekord mit 15.800 MW in der nordostdeutschen Regelzone.

Über 19.000 MW in Nordostdeutschland installiert

Die Spitzensumme ist nicht zuletzt dem Anlagenzubau im vergangen Jahr geschuldet. Bis Silvester waren 19.400 MW installierte Leistung am Netz, davon mehr als 1000 MW allein in der Ostsee.  (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper