Der Bau der Trasse kommt nun in Schleswig-Holstein voran. Unter anderem wird das Umspannwerk Handewitt fertiggestellt (Symboldbild).

Der Bau der Trasse kommt nun in Schleswig-Holstein voran. Unter anderem wird das Umspannwerk Handewitt fertiggestellt (Symboldbild).

Bild: © Thomas Bauer/Amprion

Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) ist der Energieverbrauch in Deutschland im laufenden Jahr um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und erreichte mit 11.691 Petajoule (PJ) oder 398,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) einen historischen Tiefststand.

Im Vergleich zu 2006, dem Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch in Deutschland seit der Wiedervereinigung, betrage der Rückgang rund 21 Prozent, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Corona-Epidemie ist Hauptgrund

Infolge des rückläufigen Verbrauchs sowie weiteren Verschiebungen im Energiemix zugunsten der Erneuerbaren und des Erdgases rechnet die AG Energiebilanzen mit einem Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung von rund 80 Mio. t. Das entspreche einer Minderung gegenüber dem Vorjahr um rund 12 Prozent.

Für die deutlich rückläufige Verbrauchsentwicklung seien vor allem die gesamtwirtschaftlichen und sektoralen Auswirkungen der Corona-Pandemie verantwortlich. Hinzu kämen langfristige Trends, wie die weitere Zunahme der Energieeffizienz, Substitutionen im Energiemix hin zu mehr erneuerbaren Energien sowie die vergleichsweise milde Witterung.

Bestandsaufbau beim Heizöl

Leichte verbrauchssteigernde Effekte gingen von den im Jahresverlauf spürbar gesunkenen Energiepreisen aus. Der verbrauchsdämpfende Effekt der milden Witterung wurde nach Einschätzung der AG Energiebilanzen durch einen Bestandsaufbau beim leichten Heizöl weitgehend ausgeglichen. (jk)

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