Solaranlage in Fürth.

Solaranlage in Fürth.

Bild: © Günter Kusch/Pixelio

Die Förderbeiträge für erneuerbare Energie aus Sonne und Wind sind in vielen europäischen Energiemärkten rückläufig – so auch in Deutschland. Dennoch wird der deutsche Photovoltaik-Markt für Investoren immer interessanter. Denn mit Stromabnahmeverträgen lassen sich PV-Projekte auch ohne staatliche Förderung wirtschaftlich realisieren.

Durch einen Stromabnahmevertrag mit Axpo Deutschland hat die Investorin Seac Holding GmbH zusammen mit dem Entwickler und EPC-Dienstleister Max Solar GmbH einen Freiflächen-Solarpark in Südbayern erstellt. Die 1,5-Megawatt-Anlage südöstlich von München produziert pro Jahr rund 1570 Megawattstunden (MWh) Strom. Das entspricht dem Verbrauch von 450 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten. Axpo Deutschland nimmt den produzierten Strom aus dem Solarpark während der ersten fünf Jahre zu einem definierten Preis ab und vermarktet diesen langfristig.

Wichtiges Wachstumsfeld im Energiesektor

Christoph Bilshauen, Head Origination von Axpo Deutschland kommentiert: „Dank unseren Stromabnahmeverträgen können Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien mittlerweile ohne staatliche Beiträge auskommen. Gleichzeitig schlagen wir so eine Brücke zwischen den Erzeugern von erneuerbarer Energie und unseren Vollversorgungskunden.“

Stromabnahmeverträge sind daher ein wichtiges Wachstumsfeld im Energiesektor. Dank einer langfristigen Preis- und Abnahmegarantie des Unternehmens konnte beispielsweise in der portugiesischen Stadt Évora kürzlich erstmals eine Solaranlage ohne jegliche staatliche Förderung realisiert werden. (bh)

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