Der Chemiekonzern BASF steigt in die Batteriezellenfertigung ein.

Der Chemiekonzern BASF steigt in die Batteriezellenfertigung ein.

Bild: © Patrick Pleul/zb/dpa

BASF und EnviaM wollen gemeinsam in unmittelbarer Nachbarschaft zum BASF-Standort in Schwarzheide eine 24 Hektar große Solaranlage errichten. Die rund 52.000 Solarmodule sollen die Chemieproduktion vor Ort klimafreundlicher machen.

„Die chemische Industrie ist einer der energieintensivsten Industriezweige in Deutschland. Sie spielt eine Schlüsselrolle für die angestrebte Klimaneutralität. Wir freuen uns, mit BASF am Standort Schwarzheide einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Der gemeinsame Solarpark steht für den Strukturwandel der Region. Die Lausitz ist als Energie-Standort schon lange nicht mehr nur das Land der Braunkohle, sondern auch das Land der erneuerbaren Energien“, betonte Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender der EnviaM.

Inbetriebnahme bereits im Frühling 2022 geplant

Realisiert werden soll die 24-MW-Anlage von einem Joint Venture, das BASF und EnviaM extra hierfür gründen. Die zuständige Kartellbehörde muss dem noch zustimmen. Die Initiative ist Ergebnis der Zusammenarbeit beider Partner im Zukunftsbündnis für den Strukturwandel in der Lausitz, das BASF und enviaM im Jahr 2019 gemeinsam mit anderen Unternehmen ins Leben gerufen haben.

Mit dem Bau des Solarparks soll Anfang 2022 begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2022 geplant. Für BASF ist es die erste, größere Solaranlage an der das Unternehmen direkt beteiligt ist. (lm)

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