Unter anderem weniger Wind als im Vorjahr ließ 2021 den Erneuerbaren-Anteil am deutschen Stromverbrauch schrumpfen.

Unter anderem weniger Wind als im Vorjahr ließ 2021 den Erneuerbaren-Anteil am deutschen Stromverbrauch schrumpfen.

Bild: © Christian Charisius/dpa

Erneuerbare Energien decken dieses Jahr gut 42 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms ab. Zu dieser vorläufigen Berechnung kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Demnach sinkt der Erneuerbaren-Anteil am Strommix im Vergleich zum Vorjahr. Damals deckten Wind, Sonne und Co. knapp 46 Prozent ab.

Ungünstigere Witterungsverhältnisse

Die Autoren führen den Rückgang maßgeblich auf ungünstigere Witterungsverhältnisse zurück. Zudem sei der Stromverbrauch infolge der wirtschaftlichen Erholung wieder gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Insgesamt werden demnach dieses Jahr 582 Mrd. kWh Strom erzeugt. Das sind fast drei Prozent mehr als im Jahr 2020 (567 Mrd. kWh).

Windkraft auf Platz eins

Dieses Jahr produzieren erneuerbare Energien 238 Mrd. kWh (2020: 250 Mrd. kWh), wobei die Windkraft unter regenerativen Energieträgern wieder mit Abstand auf Platz eins landet. Allerdings gehen auf sie nur noch 92 Mrd. kWh zurück. 2020 waren es 105 Mrd. kWh.

Auf den Rängen zwei und drei folgen Photovoltaikanlagen (51 Mrd. kWh, leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr) und Biomasse (50 Mrd. kWh, ungefähr gleich). (aba)

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