Nach der geplanten Übernahme der RWE-Netztochter Innogy durch Eon wird das fusionierte Unternehmen keinen neuen Namen erhalten.

Nach der geplanten Übernahme der RWE-Netztochter Innogy durch Eon wird das fusionierte Unternehmen keinen neuen Namen erhalten.

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

In vielen Hintergrundgesprächen habe er den besorgten Regierungen in Europa versichert, dass die Energieinfrastruktur stabil bleibe und die Versorgung mit Strom und Gas weiterhin zuverlässig gewährleistet sei, erklärte Konzernchef Johannes Teyssen am Mittwoch bei der per Videokonferenz vorgestellten Jahresbilanz. Von den insgesamt 75.000 Beschäftigten bei Eon arbeiteten derzeit rund 14.000 Mitarbeiter in kritischen Funktionen, "die rund um die Uhr an unseren Standorten und in den Netzgebieten" im Einsatz seien, so der Vorstandsvorsitzende. 

Die Techniker, die an den Energienetzen oder vor Ort agierten, um Störungen zu beseitigen oder kritische Energieinfrastrukturen zu sichern, machten ebenso wie die Experten in den Netzleitstellen in Deutschland und den Nachbarstaaten einen "hervorragenden Job". "Um hier Risiken für unsere Kunden und Mitarbeiter zu verringern, sind in der nächsten Phase Gruppen von systemkritisch notwendigen Mitarbeitern sogar bereit, unter kasernierungsartigen Lösungen zu leben und zu arbeiten", erklärte Teyssen. 

1500 Beschäftigte in Quarantäne

Beim Verteilnetzbetreiber Bayernwerk seien in den Betriebsstätten sogar noch Betten vor Ort vorhanden. An anderen Standorten würden Immobilien für die Übernachtung angemietet. Es sei gewährleistet, dass die Schichten untereinander keinen Kontakt haben. Auch in Call- und Servicecentern seien noch tausende Mitarbeiter im Büro im Einsatz. Dabei werde für die gebotene "soziale Distanzierung" der betroffenen Mitarbeiter gesorgt.

Nach Angaben des Eon-Chefs sind aktuell 37 Eon-Beschäftigte mit dem Corona-Virus infiziert. Etwa 1500 Mitarbeiter befänden sich in "freiwilliger oder verpflichtender" Quarantäne. (hil)

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