Zum Gründungs- und Führungsteam gehören der Unternehmer Thomas Forner (3. v.l., CEO Focused Energy), die Ingenieurin Anika Stein (2. v.l., COO Focused Energy) sowie die beiden Laser- und Fusionsexperten Markus Roth (1. v.l., TU Darmstadt, CSO Focused Energy) und Todd Ditmire (4 .v.l., UT Austin/Texas, CTO Focused Energy).

Zum Gründungs- und Führungsteam gehören der Unternehmer Thomas Forner (3. v.l., CEO Focused Energy), die Ingenieurin Anika Stein (2. v.l., COO Focused Energy) sowie die beiden Laser- und Fusionsexperten Markus Roth (1. v.l., TU Darmstadt, CSO Focused Energy) und Todd Ditmire (4 .v.l., UT Austin/Texas, CTO Focused Energy).

Bild: © Focused Energy

Mit der laser-induzierte Trägheitsfusion will das Start-up Focused Energy einen neuen Weg zur sauberen Energiegewinnung gehen, wie das Unternehmen mitteilt. So funktioniert es: Durch die Verwendung neuer Lasertechnologie kann die laser-induzierte Kernfusion einfacher kontrolliert werden. Durch den Beschuss mit Laserstrahlen wird die Oberfläche eines mit Wasserstoff-Isotopen befüllten Zieles sehr rasch verdampft. Dadurch dehnt sich die äußere Hülle aus, während der Wasserstoff-Brennstoff in der Kapsel tausendfach komprimiert wird. Diese Art der Verfahren werden beispielsweise bei der Wasserstoffbombe verwendet.

Mit einem ultraintensiven Kurzpuls-Laser wird nun in dem verdichteten Gas ein Zündfunke gesetzt, wodurch eine Fusionsreaktion mit Temperaturen von über 100 Mio. Grad Celsius ausgelöst und ein Vielfaches der eingesetzten Energie freigegeben wird. Auf diese Weise könnten große Mengen sauberer elektrischer Energie produziert werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Bis Mitte des Jahrzehntes soll Versuchsanlage entstehen

"Vor dem Hintergrund von Klimawandel und steigendem globalen Energiebedarf haben wir damit ein Instrument zur Hand, nahezu unbegrenzt sicher und sauber Energie zu erzeugen“, erklärt Markus Roth, Professor an der TU Darmstadt und CSO des Unternehmens. Diese Fortschritte ermöglichen es, dass das von der TU Darmstadt unterstützte Start-up in den kommenden Jahren kommerzielle Fusionskraftwerke zur Energieproduktion im GW-Bereich entwickeln wird. In einem ersten Schritt soll in der Mitte dieses Jahrzehnts eine Versuchsanlage in Hessen aufgebaut werden. (gun)

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