Vertreter am Türspion (Symbolbild)

Vertreter am Türspion (Symbolbild)

Bild: © Dan Race/stock.adobe.com

Die Stadtwerke München (SWM) haben am Freitag vor "Drückern" gewarnt, die mit unseriösen Methoden versuchten, Strom- oder Gaslieferverträge an der Wohnungstür abzuschließen. In den vergangenen Tagen seien bei den SWM Hinweise eingegangen, dass Drücker im Namen eines ungenannten Mitbewerbers versuchten, Kunden ohne deren Wissen und gegen deren Willen abzuwerben. An der Wohnungstür sowie per Aushang im Haus behauptet demnach ein „Fachberater“, dass der Mitbewerber der Grundversorger sei und eine Anmeldung für Strom und Gas fehle.

Die SWM Versorgungs GmbH entlarvt diese Behauptung als Falschaussage, denn sie ist in München der Marktführer bei privaten Strom- und Gaskunden, und den SWM – in diesem Fall genauer dem Netzbetreiber SWM Infrastruktur GmbH – seien alle Verbrauchsstellen bereits bekannt:

  • SWM-Kunden müssten nichts unternehmen.
  • Die Kunden werden aufgerufen, keine personenbezogenen Daten herauszugeben "(z.B. Zählernummer)" und an der Wohnungstür nichts zu unterschreiben.
  • Sie geben auch eine Festnetz-Durchwahl an, unter der sich Kunden rückversichern können, ob da tatsächlich ein SWM-Mitarbeiter vor der Tür steht, und Hinweise über ungebetene Besuche oder Anrufe (Cold Calls) loswerden können.
  • Echte SWM-Beschäftigte könnten zudem immer einen Dienstausweis vorzeigen. (geo)
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