Dünnschicht-Solarmodule haben bisher weltweit nur einen Marktanteil von rund fünf Prozent. (Stand August 2018)

Dünnschicht-Solarmodule haben bisher weltweit nur einen Marktanteil von rund fünf Prozent. (Stand August 2018)

Bild: @ Calyxo TS Solar

Die deutsche Solarmodul-Industrie ist vor allem aufgrund der chinesischen Produkte in den letzten Jahrzenten bedeutend geschrumpft. Allein die Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen konnten sich in Deutschland halten. Nun kann die Firma Calyxo TS Solar einen neuen Wirkungsgrad-Rekord vermelden.

Zum ersten Mal erreichen die Dünnschicht-Solarmodule denselben Wirkungsgrad wie die kristallinen Module. Die Cadmium-Tellurid-Module (CdTe) erreichen einen Wert von 16,5 Prozent, der aufgrund der spektralen Effizienz, der geringeren Winkelabhängigkeit und der enormen Temperaturbeständigkeit mit dem Wirkungsgrad kristalliner Module von 19,8 Prozent vergleichbar wird.

Forschung geht von Wirkungsgraden bis 30 Prozent aus

Michael Bauer, CTO der Calyxo TS Solar schaut zuversichtlich in die Zukunft: "Unser Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres einen weiteren Effizienzsprung zu schaffen. Da ist noch mehr drin!" In der Tat gehe die Forschung davon aus, dass die relativ junge Dünnschicht-Technologie Wirkungsgrade von bis zu 30 Prozent erzielen könne.

Gleichzeitig sind die Dünnfilm-Module belastbarer, widerstandsfähiger und haben eine deutlich längere Lebensdauer. Außerdem kommen sie besser mit Verschattung zurecht und erzielen bei schlechten Lichtbedingungen höhere Erträge. (pm)

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