Die nordbayerische Stadtwerke-Kooperation Hexakon hat die Stadtwerke aus dem oberfränkischen Rödental als sechsten Gesellschafter aufgenommen. Dies teilte der Hauptgesellschafter Stadtwerke Bamberg am Mittwoch der Presse mit. Weitere Miteigner sind die Stadtwerke aus Hof, Ebermannstadt und Neustadt bei Coburg.
Zu den Vorteilen kommunaler Beschaffungskooperationen schreibt Michael Fiedeldey, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg und der Hexakon, Stadtwerke nutzten so nicht nur Synergien und senkten Kosten, sondern sicherten ihren Endkunden im Wettbewerb mit anderen Anbietern "günstige" Energiepreise. "Unser Ziel ist es, das erfolgreiche Wachstum der Hexakon fortzusetzen." Rödentals Bürgermeister streicht einen anderen Aspekt heraus: "Wir stärken mit der Kooperation die kommunale Familie wieder etwas mehr."
Eine halbe Milliarde kWh Strom
Hexakon beschafft für jetzt sechs Stadtwerke Strom und Ökostrom. Was genau, steht in der ständigen ZfK-Marktübersicht "Kommunale Energiebeschaffungskooperationen", mit Stand Februar 2018. Dort steht auch, von welchem Niveau aus sich die Portfoliomenge auf heute 500 Mio. kWh pro Jahr entwickelt hat. (geo)

