Noch ist sind die intelligenten Messgeräte nicht fähig für die sternförmige Marktkommunikation. Dennoch soll vorher nochmals eine Umstellung des Prozedere vor dem eigentlichen Zielmodell geschehen. 15 Stadtwerke legen hier nun Beschwerde beim OLG Düsseldorf ein.

Noch ist sind die intelligenten Messgeräte nicht fähig für die sternförmige Marktkommunikation. Dennoch soll vorher nochmals eine Umstellung des Prozedere vor dem eigentlichen Zielmodell geschehen. 15 Stadtwerke legen hier nun Beschwerde beim OLG Düsseldorf ein.

Bild: © blackboard/AdobeStock

In der estnischen Hauptstadt Tallinn haben sich Netzbetreiber aus Spanien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Polen, Litauen, den Niederlanden und Estland getroffen und eine Absichtserklärung unterzeichnet. Dabei geht es um ein Bündnis zum Austausch der Energiedaten sämtlicher Europäer, damit Energieunternehmen sicher auf diese Daten zugreifen und barrierefrei in jedem europäischen Land Geschäfte machen können.

Europa hat sich ehrgeizige Energie- und Klimaziele gesteckt. Ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung dieser Ziele ist die Integration der Endkundenmärkte. Aufgrund von Unterschieden beim regulatorischen Umfeld und Datenzugang sind die Endkunden- und Dienstleistungsmärkte immer noch stark zersplittert. Das behindere die Verbreitung von Einzelhandels-, Effizienz- und Flexibilitätslösungen in ganz Europa, heißt es vom estnischen Übertragungsnetzbetreiber Elering.

"Nächste Phase der Energiewende"

"Sicherer Datenzugang ist die Voraussetzung, damit Unternehmen digitale Mechanismen entwickeln können, die den gesamten europäischen Markt abdecken. Dies stärkt den Wettbewerb, und die Endkunden profitieren von besseren Preisen und Möglichkeiten. Dies ist die nächste Phase in der Energiewende, bei der sich alles um Menschen und Lösungen für Privathaushalte und Unternehmen dreht", sagte Taavi Veskimägi, CEO von Elering.

Mit der Energy Data Access Alliance will man sich auf Standards zur Abfrage von Zählerdaten und sicheren Übermittlung von Marktmitteilungen einigen. Einen zentralen Knotenpunkt gibt es nicht, stattdessen findet der Datenfluss direkt zwischen den Parteien statt. Der Schlüssel liege im Einwilligungsmanagement, so der Netzbetreiber. Die Privathaushalte und Geschäftsinhaber behielten die volle Kontrolle über ihre Daten.

Netzbetreiber aus acht Ländern unterzeichneten

Unterzeichner der Absichtserklärung waren Elering (Estland), Red Eléctrica de España (Spanien), Réseau de Transport d'Électricité (Frankreich), PSE (Polen), Fingrid (Finnland), Energinet (Dänemark), TenneT (die Niederlande) und ESO (Litauen). (pm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper