Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bild: © fotograf-halle.com/AdobeStock

Der Versorger aus Karlsruhe setzt nach Wind an Land und auf See in seinem Erneuerbaren-Portfolio nun verstärkt auf Solarkraft. Rund 800 MW Gesamtleistung hat EnBW für die nähere Zukunft in der Projektpipeline. Ein erstes Großprojekt mit 175 MW Gesamtleistung befindet sich bereits in Feinplanung. Im brandenburgischen Werneuchen soll der Solarpark "Weesow-Willmersdorf" entstehen und zwar ganz ohne eine Förderung nach dem EEG.

Die baden-württembergische "Ausbauwut" ist vor allem der Kostendegression für den Bau von Solaranlagen geschuldet. Dank der stetigen, technischen Weiterentwicklung sind diese in den vergangenen zehn Jahren um bis zu 90 Prozent gefallen. EnBW geht daher davon aus, dass Solarprojekte künfig immer weniger von der EEG-Vergütung abhängig sind.

Investitionsentscheidung steht noch aus

"Weesow-Willmersdorf" soll rund 50.000 Haushalte mit Strom versorgen und dadurch 125.000 Tonnen CO2 jährlich einsparen. Die 164 Hektar hat sich die EnBW für ihren Park schon gesichert, allerdings fehlt noch die finale Investitionsentscheidung. Wenn alles klappt, könnte bereits Ende dieses Jahres mit den Vorbereitungen zum Bau begonnen werden. (ls)

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