Das optimierte Redispatch-Management ist Teil einer erfolgreichen Netzerweiterung.

Das optimierte Redispatch-Management ist Teil einer erfolgreichen Netzerweiterung.

Bild: © karp5/Adobe Stock

Der Essener Energiekonzern plant ein Projekt zur Überbrückung von Stromausfällen. Für das Projekt mit dem Titel „Resilience as a Service“ (RaaS) kooperiert Eon mit dem britischen Verteilnetzbetreiber Scottish and Southern Electricity Networks (SSEN) und dem Ingenieurunternehmen Costain Group.

Der Schwerpunkt des Vorhabens liegt auf der Versorgungssicherheit für abgelegene Gemeinden bei Netzproblemen. Im Falle dessen soll ein Batteriespeicher den Stromausfall kompensieren und die Haushalte lückenlos mit Strom versorgen. Doch das ist noch nicht alles, was Eon und die britischen Kollegen vorhaben.

SSEN ist auf vier Jahre angelegt

Der Speicher soll auch an Flexibilitätsmärkten teilnehmen und ausschließlich mit regenerativer Energie beladen werden. So soll der Versorgungsanteil der Erneuerbaren gesteigert werden und die Energiewende im ländlichen Raum weiter vorangetrieben werden.

Bis Mitte nächsten Jahres wollen sich die Projektpartner der technischen und kommerziellen Entwicklung widmen. Anschließend steht der Aufbau und Betrieb eines Piloten in einem abgelegenen Ort in Schottland an. Ab 2022 soll dann bereits die Skalierung an anderen Standorten erfolgen. (ls)

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