Die Branchenverbände verweisen darauf, dass die Flächenpotenziale in der Nord- und Ostsee für den Ausbau der Offshore-Windenergie noch längst nicht ausgeschöpft seien. Auch gebe es in erheblichem Umfang freie Netzkapazitäten.

Die Branchenverbände verweisen darauf, dass die Flächenpotenziale in der Nord- und Ostsee für den Ausbau der Offshore-Windenergie noch längst nicht ausgeschöpft seien. Auch gebe es in erheblichem Umfang freie Netzkapazitäten.

Bild: © Matthias Ibeler

Die RWE kann loslegen: Die 38 Windkraftturbinen vor Helgoland wurden vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigt. „Kaskasi II“, so der Name des Projekts, soll zwischen den bereits bestehenden Windparks „Amrumbank West“ und „Nordsee Ost“ entstehen.

Dabei kommt eine innovative Monopil-Gründung sowie Errichtungstechnik zum Einsatz. Drei der 9-MW-Windräder sollen mit Stahlkragen verstärkt werden, um die Tragfestigkeit des Fundaments zu erhöhen. Zudem sollen die Gründungen mit Vibrationsrammtechnik errichtet werden. Das soll schallärmer und damit umweltfreundlicher sein als herkömmliche Installationstechniken.

Inbetriebnahme 2022 geplant

Die BNetzA hat den Pilotwindkraftanlagen zusätzlich 17 MW an Netzanbindungskapazitäten zugewiesen. Es ist der erste Planfeststellungsbeschluss des BSH für einen Offshore-Windpark im „Übergangssystem“. Für Anlagen die zwischen Ende 2020 und Anfang 2026 ans Netzgehen gilt ein Übergangsmodell von Offshore-Netzentwicklungsplan (ONEP) und Flächenentwicklungsplan. Hierfür sind die im ONEP bestätigten Netzanbindungssysteme Grundlage.

Mit „Kaskasi II“ sollen bis 2022 324 MW Offshore-Leistung ans Netz gehen. (lm)

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