Hamburg Energie nutzt zur Stromerzeugung unter anderem Photovoltaik und Abwärmetechnologie.

Hamburg Energie nutzt zur Stromerzeugung unter anderem Photovoltaik und Abwärmetechnologie.

Bild: © Hamburger Energiewerke/Böthling

Hamburg Energie setzt künftig auf das "Grüner Strom Label". Die Auszeichnung orientiert sich an höchsten Umweltstandards, so der kommunale Versorger. Es sei das einzige Label, das von Umweltverbänden wie dem Bund und dem Nabu getragen werde.

Um die Kriterien des "Grüner Strom Label" (GSL) zu erfüllen, musste Hamburg Energie nachweisen, dass sein Ökostrom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammt. Zudem muss das Unternehmen in regenerative Energien investieren und unabhängig von Kohle- oder Atomkonzernen sein.

Windenergie und Wärmelösungen für Hamburg

Hamburg Energie setzt seit der Gründung 2009 ausschließlich auf erneuerbare Energien. Seitdem hat das Unternehmen mehr als 120 Mio. Euro in den Bau und Betrieb von Solar-, Windenergie- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie in Nahwärmenetze, Speicher- und Steuerungssysteme investiert.

2019 haben die Anlagen des Unternehmens fast 200 Mio. kWh Ökostrom produziert. Eine Steigerung um knapp 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der städtische Versorger betreibt auch Windenergieanlagen sowie Nahwärmelösungen für Wohnquartiere. Außerdem bietet das Unternehmen Erdgas mit städtischem Biogasanteil aus dem Hamburger Klärwerk an. (jk)

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