Der Windkraftbranche stehen stürmische Zeiten bevor.

Der Windkraftbranche stehen stürmische Zeiten bevor.

Bild: © Frank Wagner/AdobeStock

Hessen hat 1,9 Prozent seiner Landesfläche als Vorranggebiet für Windenergie ausgewiesen. Das Kabinett stimmte nach Angaben des Energieministeriums einer entsprechenden Änderung des Teilregionalplans zu. Demnach steigt der Anteil der Fläche, auf der Windkraftanlagen gebaut werden sollen, in Südhessen auf 1,5 Prozent. Da in Nordhessen bereits 2,0 Prozent und in Mittelhessen 2,2 Prozent der Fläche als Vorranggebiete ausgewiesen sind, ergibt sich rechnerisch ein Wert von landesweit 1,9 Prozent.

«Wir schaffen damit den nötigen Platz für eine klimafreundliche und umweltschonende Energieversorgung. Hessen ist neben Schleswig-Holstein das einzige Bundesland, in dem das Zwei-Prozent-Ziel des Bundes praktisch erreicht ist», sagte Energieminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Freitag in Wiesbaden.

Naturschutz- und Abstandsprüfung trotzdem notwendig

Mit der Ausweisung von Vorranggebieten soll der Ausbau von erneuerbaren Energien auf besonders geeigneten Flächen gebündelt werden. Bei jeder einzelnen Anlage muss aber trotzdem geprüft werden, ob sie nicht zu dicht an einer Ortschaft liegt und ob Bestimmungen des Naturschutzes eingehalten werden. (dpa/lm)

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