Kurz vor der niederländischen Grenze testen Amprion ein neues Mastdesign. Das Nachbarland setzt bereits seit geraumer Zeit auf den futuristischen Look.

Kurz vor der niederländischen Grenze testen Amprion ein neues Mastdesign. Das Nachbarland setzt bereits seit geraumer Zeit auf den futuristischen Look.

© Amprion

Nach über zehn Jahren Planung und Bau ist die Höchstspannungsleitung zwischen Deutschland und den Niederlanden endlich fertig. Am kommenden Freitag weihen Amprion und Tennet die grenzübergreifende Koppelleitung ein.

Insgesamt 57 Kilometer verläuft die Trasse zwischen dem deutschen Wesel und dem holländischen Doetinchem. Das Großprojekt im Rahmen des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) soll die Transportkapazitäten zwischen den beiden Nachbarländern erhöhen und den Stromfluss auf den bestehenden Leitungen gleichmäßiger verteilen.

Technischer Testlauf für neues Mastdesign

Das Mammutvorhaben dient dem Dortmunder Unternehmen Amprion zudem als Pilotprojekt für den Einsatz eines neuen Masttyps. So kamen auf dem sieben Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen der Umspannanlage Milligen und der niederländischen Grenze sogenannte Vollwandmasten zum Einsatz. Diese sind zwar teurer und aufwendiger im Bau, sollen aber das Design der Stromtrasse aufhübschen und für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. (ls)

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