Im Münchner Bad Giesing-Harlaching wird der Strom nun über Sonnenenergie gedeckt.

Im Münchner Bad Giesing-Harlaching wird der Strom nun über Sonnenenergie gedeckt.

Bild: © Robert Götzfried

Das Bad Giesing-Harlaching in München verfügt seit Kurzem über eine 90 kWp starke PV-Anlagen, die etwa ein Fünftel des benötigten Stroms des Bades deckt. Die SWM sind die Badbetreiberin und arbeiten fortlaufend daran, dass der CO2-Fußabdruck beim Badebesuch möglichst gering wird.

Wo es geht werden die Bäder mit Fernwärme versorgt und sind zudem ans Fernkältenetz der Stadtwerke angeschlossen. Immer mehr der Sportstädten sollten zudem eigene PV-Anlagen bekommen oder zumindest den Ökostrom der SWM beziehen. Im Freibad-Bereich wollen es die Stadtwerke sogar schaffen bis 2024 das erste CO2-neutrale Naturbad zu eröffnen.

Biologische Wasseraufbereitung geplant

Dazu wird das Freibad Georgenschwaige derzeit umgebaut, sodass das Wasser anschließend rein biologisch aufbereitet wird und somit kein CO2 mehr anfällt. Das Projekt soll Vorreiter für weitere Bäder in der bayerischen Landeshauptstadt sein. Die PV-Anlage in Giesing-Harlaching liefert nicht nur Grünstrom für die Schwimmer*innen, sondern speist auch ins Netz der SWM ein und ist damit Teil des Ökostromtarifs für Privathaushalte. (lm)

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