Die Windkraft steckt tief in der Krise, das wird bei jeder Vermeldung der Ausschreibungsergebnisse deutlicher. Doch noch gibt es keine Singale aus der Politik.

Die Windkraft steckt tief in der Krise, das wird bei jeder Vermeldung der Ausschreibungsergebnisse deutlicher. Doch noch gibt es keine Singale aus der Politik.

Bild: © Patrick Pleul/dpa

Es ist mittlerweile die fünfte gemeinsame Ausschreibung von Solaranlagen und Windkraft an Land und noch immer wurden keine Gebote für Onshore-Projekte eingereicht. Insgesamt gingen jedoch 113 PV-Gebote ein, die das ausgeschriebene Volumen deutlich überzeichneten.

Insgesamt waren 200 MW am 1. April ausgeschrieben. 30 Gebote mit einer Solarleistung von gut 203 MW können sich  nun über einen positiven Förderbescheid freuen. Insbesondere Bayern gehört mit 75 MW zu den erfolgreichsten Auktionären, gefolgt vom Saarland mit 40 MW und Brandenburg mit 35 MW.

Keine Veröffentlichung der Bezuschlagten

Der durchschnittliche Zuschlagswert von 5,33 Cent pro kWh ist im Vergleich zur Ausschreibung im November 2019 etwas gesunken (5,40 Cent pro kWh). Allerdings lagen die Gebote im Schnitt etwas über der letzten technologiespezifischen Solarausschreibung im März (5,18 Cent pro kWh).

Aufgrund der Corona-Pandemie wird entgegen des üblichen Vorgehens die Zuschlagsentscheidung nicht im Internet veröffentlicht. Zugunsten der erfolgreichen Bieter beginnen damit Fristen erst später zu laufen. (ls)

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