Die KMW haben einen Windpark mit einer Nennleistung von 33 MW erworben.

Die KMW haben einen Windpark mit einer Nennleistung von 33 MW erworben.

Bild: © Composer/AdobeStock

Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) haben nun sämtliche Anteile der Wirsol Windpark Straubenhardt GmbH & Co. KG erworben, wie das Unternehmen mitteilte. Wirsol besitzt in der Gemeinde Straubenhardt in Baden-Württemberg elf Windenergieanlagen. Diese werden seit 2018 betrieben. Sie verfügen über eine zugesicherte EEG-Vergütung über 20 Betriebsjahre. Der gesamte Windpark umfasst eine Nennleistung von 33 MW.

Es handelt sich dabei um Windräder vom Typ Siemens Gamesa mit einer Nabenhöhe von 142,5 Metern und einem Rotordurchmesser von 113 Metern. Die elf Anlagen liefern im Jahr mehr als 70 Millionen Kilowattstunden Strom – das entspricht umgerechnet dem Jahresverbrauch von rund 22.000 Vier-Personen-Haushalten.

Ausbau in kommunalen Gefilden

Noch im Januar wird die Inbetriebnahme der neu errichteten Windenergieanlage Galgenberg in der Westpfalz erfolgen, womit die installierte Leistung aller Windenergieanlagen, an denen KMW beteiligt ist, erstmalig die Summe von 100 Megawatt übersteigt. Der Anteil von KMW an diesen Anlagen beträgt über 70 MW.

Zusätzlich haben die KMW 2019 Anteile an den beiden Solarparks Alsenz und Jocksdorf mit einer Gesamtleistung von 4,9 Megawatt erworben. Sowohl im Bereich der Wind- als auch im Bereich der Solarenergie plant das kommunale Unternehmen in den nächsten Jahren einen weiteren Ausbau. KMW gehört jeweils zur Hälfte den Mainzer Stadtwerken und der ESWE Versorgungs AG. (gun)

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