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83 rheinland-pfälzische Kommunen haben bislang von Fördergeldern des Bundes und des Landes Gebrauch gemacht und sich die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED mitfinanzieren lassen. Mit einer Umstellung können Städte und Gemeinden rund 70 Prozent ihrer CO2-Emissionen und rund 58 Prozent des Energieverbrauchs einsparen, wie Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Freitag in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion mitteilte. 19 weitere Kommunen haben die Umstellung demnach bereits beantragt.

Die Sanierung der Straßenbeleuchtung leiste einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes, teilte Höfken mit. Besonders hoch - nämlich bei rund 80 Prozent des Energieverbrauchs - sei das Einsparpotenzial in Kommunen, die ihre Straßen mit Quecksilberdampf-Hochdrucklampen beleuchten. Mehr als jede siebte Straßenlampe in Rheinland-Pfalz fällt in diese Kategorie.

Über 2000 Kommunen zögern noch

LED-Lampen sind laut der Ministerin nicht nur energiesparend, sondern vermeiden unerwünschtes Streulicht und mindern so Lichtverschmutzung, die nachtaktive Insekten, Fledermäuse, Vögel, aber auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigt.

Die Kosten für die Umstellung werden zu 90 Prozent vom «Kommunalen Investitionsprogramm 3.0» des Bundes gefördert. 80 Prozent trägt der Bund, zehn Prozent das Land. «Wir empfehlen auch den übrigen Kommunen, so schnell wie möglich ihre Straßenlaternen umzurüsten», sagte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bernhard Braun. Weniger als fünf Prozent der rund 2300 rheinland-pfälzischen Kommunen haben bislang von dem Förderprogramm Gebrauch gemacht oder es beantragt. Kommunen können aber schon selbstständig auf LED umgestiegen sein. (dpa/ls)

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