Blick auf die Stadt Leipzig, im Vordergrund stehen die Wärmespeicher der LVV.

Blick auf die Stadt Leipzig, im Vordergrund stehen die Wärmespeicher der LVV.

Bild: © Leipziger Stadtwerke

Die Leipziger Stadtwerke passen ihre Energiepreise für das Jahr 2021 an. Grund dafür seien Entwicklungen an den Energiemärkten, sprich durch Corona gefallene Energiepreise, sowie Änderungen bei staatlichen Umlagen, teilt der Kommunalversorger mit. Ein Überblick:

Strom: Kunden in der Grundversorgung müssen nächstes Jahr nicht mehr 29,37, sondern nur noch 28,26 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Der jährliche Brutto-Grundpreis dagegen steigt von 141,80 auf 148,94 Euro. Für einen typischen Leipziger Jahresverbrauch mit 1800 Kilowattstunden würden die Kosten um etwa 13 Euro brutto im Jahr sinken, schätzt der Kommunalversorger. Er begründet die Anpassung insbesondere mit der Senkung der EEG-Umlage sowie mit den Kosten für die Energiebeschaffung. Hinzu kämen gestiegene Kosten für Entgelte des Netzbetreibers und Änderungen bei weiteren staatlichen Umlagen.

Gaspreis sinkt

Gas: Trotz beginnender CO2-Bepreisung in Deutschland und damit verbundener steigender Kosten fällt der Gaspreis von 6,37 auf 6,28 Cent pro Kilowattstunde. Auch der jährliche Brutto-Grundpreis sinkt: von 139,23 auf 137,50 Euro. Grund dafür seien weniger Kosten für die Energiebeschaffung und die Entgelte des Netzbetreibers, erklären die Stadtwerke.

Auch Fernwärme günstiger

Fernwärme: Weil die Primärenergiepreise für Öl und Gas zurückgegangen seien, sinke auch der Preis für das Produkt Leipziger wärme.komfort um durchschnittlich 6,6 Prozent, schreibt das Unternehmen. Für einen Mieter in einem durchschnittlichen Mehrfamilienhaus mit einem Verbrauch von 7000 Kilowattstunden bedeute das eine Ersparnis von 55 Euro brutto. (ab)

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