Sie geben den offiziellen Startschuss für das Mieterstrom-Projekt in Marl: (v.l.) Neuma-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Wenzel, Baudezernentin Andrea Baudek (Stadt Marl), Neuma-Geschäftsführer Christoph Thier und Stadtwerke-Geschäftsführer Thorsten Rattmann.

Sie geben den offiziellen Startschuss für das Mieterstrom-Projekt in Marl: (v.l.) Neuma-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Wenzel, Baudezernentin Andrea Baudek (Stadt Marl), Neuma-Geschäftsführer Christoph Thier und Stadtwerke-Geschäftsführer Thorsten Rattmann.

© Stadtwerke Herten

Marl, eine Großstadt im Ruhrgebiet ist um eine Premiere reicher, denn die Hertener Stadtwerke weihten dort am Dienstag ihr erstes Mieterstromprojekt ein. Passend zum Anlass schien den ganzen Tag die Sonne. Betrieben wird die PV-Anlage mit 20 kW Nennleistung vom Versorger aus Herten, möglich wurde das allerdings nur durch die Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Neuma, die die Dachfläche zur Verfügung gestellt hat.

Künftig sollen in der Clara-Wieck-Straße 4 rund 17 000 kWh Strom pro Jahr erzeugt und dadurch zirka 10 000 Kilogramm CO2 eingespart werden. Neben der Umwelt freut sich darüber auch das Portmonnaie der 20 Mietparteien: Die Sonnenenergie wird direkt in das öffentliche Netz eingespeist - wer sich für den Strom vom eigenen Dach entscheidet, bekommt bei den Stadtwerken einen vergünstigten Mieterstromtarif.

Warten auf intelligente Zähler

Der Versorger aus NRW gibt die fixe Einspeisevergütung nach dem EEG in Höhe von gut 12 Cent direkt an seinen Mieterstromtarif weiter. Jeder Verbraucher profitiert so von den reduzierten Stromkosten. Künftig soll der Sonnenstrom über den Hausanschluss bezogen werden können, statt über das öffentliche Netz. Dazu ist die Installation von Smart Metern geplant, die den Verbrauch jeder Wohnpartei exakt abrechnen können. (ls)

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