von links: Christoph Rinke (Vorstand der Bürger Energie Berlin), Sebastian Sladek (Vorstand der EWS Schönau), Arwen Colell (Aufsichtsrätin der Bürger Energie Berlin), Sami Natal (Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Neukölln) und Staatssekretär Christian Rickerts (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe).

von links: Christoph Rinke (Vorstand der Bürger Energie Berlin), Sebastian Sladek (Vorstand der EWS Schönau), Arwen Colell (Aufsichtsrätin der Bürger Energie Berlin), Sami Natal (Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Neukölln) und Staatssekretär Christian Rickerts (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe).

©Paul Wagner/EWS Schönau

Gemeinsam mit der Bürger Energie Berlin und der Wohnbaugenossenschaft Neukölln haben die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) ihr erstes Mieterstromprojekt in Berlin an den Start gebracht. Dabei zeichnen die EWS für die Gesamtstromversorgung der Bewohner verantwortlich. Auf die Sonnenernte der neuen Photovoltaikanlage mit 99,8 kWp können 118 Haushalte zugreifen.

"Mieterstrom ist in städtischen Gebieten ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und wirksamen Klimaschutz. Die Dächer großer Mehrfamilienhäuser bieten ein gewaltiges Potenzial für die Installation von Photovoltaikanlagen", sagt EWS-Vorstand Sebastian Sladek.

Lokale Stromversorgung wird gesichert

Im Rahmen von Mieterstromprojekten können die Bewohner zudem direkt von dem dezentral erzeugten Ökostrom profitieren, die Verteilnetze werden so entlastet. Beim Mieterstromprojekt in Neukölln liegt der Mieterstromtarif mehr als zehn Prozent unter dem Grundversorgertarif von Vattenfall. Wenn die Sonne nicht scheint oder nicht genug Strom auf dem Dach produziert wird, beziehen die Bewohner automatisch zertifizierten Ökostrom der Elektrizitätswerke Schönau.

Die Bürger Energie Berlin hat die PV-Anlagen auf dem Dach eines Gebäudekomplexes der Wohnbaugenossenschaft Neukölln geplant, finanziert und gebaut. "Das Mieterstromprojekt ist der Startschuss für die bürgereigene Energiewende in Berlin und ein wichtiger Schritt für mehr bürgereigenen Klimaschutz", betont Christoph Rinke, Vorstand von Bürger Energie Berlin. Der jährliche Ertrag beläuft sich dabei auf 84.500 kWh. Die eingesparte Menge an CO2 beträgt circa 50 Tonnen pro Jahr. (bh)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper