Der Mannheimer Energiekonzern MVV verzichtet nach eigenen Angaben erstmalig bei der Inbetriebnahme einer neu gebauten Photovoltaikanlage auf die klassische EEG-Vergütung. Stattdessen verband er das Projekt in Bremelau auf der Schwäbischen Alb (Baden-Württemberg) mit einem Stromliefervertrag, kurz PPA.
Dies werde die Wirtschaftlichkeit erhöhen, wird Christian Arnold, Vorstand des Projektentwicklers Juwi, in einer Pressemitteilung zitiert. "Im [Photovoltaik]-Bereich ist dies sicherlich – zumindest bei den aktuell hohen Strompreisen – ein Zukunftsmodell." Juwi ist eine MVV-Tochtergesellschaft.
PPA-Laufzeit von zehn Jahren
Die Photovoltaikanlage weist eine Spitzenleistung von 16,5 MW auf. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre. Die MVV Trading vermarktet den klimaneutral erzeugten Strom.
"Der Ausbau der Erneuerbaren Energien unter marktwirtschaftlichen Bedingungen ist nicht nur Kernbestandteil unser Dekarbonisierungsstrategie, sondern nun auch Teil unseres ganz normalen Tagesgeschäftes geworden", wird Stefan Sewckow, Geschäftsführer der MVV Trading, zitiert. "Wir freuen uns sehr über das neue PPA, mit dem wir unsere Kunden mit grüner Energie zu attraktiven und sicheren Preisen versorgen können." (aba)


