Ein PV-Projekt konnte bereits in das Beschaffungsportfolio der Naturstrom integriert werden, ein weiterer Park wartet schon und für den größten Neubau haben die Düsseldorfer mit einem der größten Direktvermarkter gemeinsame Sache gemacht. Insgesamt 26 MW bringt die AG damit ohne EEG-Vergütung ans Netz.
Doch nicht nur ihre Unabhängigkeit von staatlichen Subventionen haben die drei Solarparks gemeinsam, alle Anlagen für die PPAs stehen in Bayern. Den Anfang macht eine Freiflächenanlage in Coburg, die über eine Leistung von 13 MW verfügt, wovon 3,2 MW von Naturstrom ohne Vergütung realisiert wurden und nun direkt an die Kunden fließen kann.
Deal mit Statkraft
Weiter gehen die PPA-Pläne des Unternehmens in Uttenreuth nahe Erlangen. Dort laufen die Vorbereitungen, eine Teilanlage mit 2,8 MW Ökostrom in die Beschaffung aufzunehmen. Beim dritten Vorhaben wird Naturstrom vom Projektierer und Eigentümer der Solarparks zum Abnehmer von Sonenstrom, denn Statkraft wird die kommenden elfeinhalb Jahre bayerischen Ökostrom an die Düsseldorfer vertreiben.
Der geplante PV-Park Parsberg-Eichensee wird aktuell gebaut, soll aber bereits im Mai die ersten kWh ins Netz einspeisen. Mit einer Leistung von 20 MW wird die Anlage für die Laufzeit des PPAs insgesamt rund 237 Mio. kWh Solarstrom für die Naturstromkunden bereitstellen. (ls)
