Die Stadtwerke Tübingen (SWT) planen Investitionen von 75 Mio. Euro in den Erneuerbaren-Ausbau. Das Bild zeigt den Solarpark Engstenberg der SWT im Landkreis Reutliingen.

Die Stadtwerke Tübingen (SWT) planen Investitionen von 75 Mio. Euro in den Erneuerbaren-Ausbau. Das Bild zeigt den Solarpark Engstenberg der SWT im Landkreis Reutliingen.

Bild: © Baltzer/SWT

Der baden-württembergische Versorger hat bereits ein Dutzend PV-Anlagen in Deutschland realisiert, in seiner Heimatstadt Tübingen ist er jedoch nur im Dach-PV-Geschäft aktiv – bis jetzt. Die Vorbereitungen für die erste PV-Freiflächenanlage der Stadtwerke Tübingen (SWT) im Stadtgebiet haben bereits begonnen.

Die ersten Rodungsarbeiten am Standort  an den B27-Auf- und Abfahrten haben diese Woche begonnen. Die Montage der 2880 PV-Module soll dann im Frühsommer 2022 abgeschlossen sein und die Inbetriebnahme erfolgen. 1157 MWh pro Jahr soll die neue Anlage dann erzeugen und somit rein rechnerisch Ökostrom für etwa 260 Vier-Personen-Haushalte liefern.

Weitere Projekte vor der Haustüre geplant

Neben den Stadtwerken Tübingen ist noch die BayWa r.e. an dem Projekt beteiligt. Die Freifläche, die nicht nur die erste für die SWT ist sondern mit gut einem MWp auch die größte der Stadt, wird ganz ohne EEG-Vergütung errichtet. 800.000 Euro investiert der Versorger in das Vorhaben - der Ökostrom wird anschließend über PPAs vermarktet. Kaum haben die Bauarbeiten an der B27 begonnen, denkt Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der SWT schon an den nächsten Schritt: „Dieser neue Solarpark ist ein Startsignal, um in Zukunft weitere Freiflächenanlagen an geeigneten Standorten zu realisieren. Darüber hinaus soll mit diesem Vorhaben auch das Signal ausgesandt werden, dass für solche Projekte, die der Energiewende zu Gute kommen, bevorzugt landwirtschaftlich nicht nutzbare oder minderwertige Flächen angegangen werden. Damit wird die Energiewende lokal – sozusagen vor der Haustüre – möglich.“ (lm)

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