Mit Spannung erwartet: Früh am Morgen lieferte ein Schwerlasttransporter den neuen Trafo für die Netze Mittelbaden an.

Mit Spannung erwartet: Früh am Morgen lieferte ein Schwerlasttransporter den neuen Trafo für die Netze Mittelbaden an.

© Netze Mittelbaden

Die Netze Mittelbaden bereiten ihre Infrastruktur bereits seit 2016 auf eine intelligente Steuerung und Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern vor. In der baden-württembergischen Stadt Kehl wird nun ein neuer Hochspannungstransformator angeschlossen und bringt auch Veränderungen für das dazugehörige Umspannwerk.

Der frisch angelieferte Trafo wird künftig die Spannung von 110 000 Volt  aus dem Übertragungsnetz auf das Verteilnetzniveau von 20 000 Volt reduzieren. Mit einer Leistung von 63 000 Kilovoltampere (kVA) toppt der Transformator die Leistung seines Vorgängers um das Doppelte und ist damit leistungsstärker als alle anderen Anlagen im mittelbadischen Netz. Sobald der Neue angeschlossen ist, zieht der Alte in die Umspannanlage in Gutach um.

Neuste Leittechnik braucht Platz

Bis der Hochleistungstrafo allerdings am Netz ist und alle finalen Prüfungen durchlaufen hat, dauert es noch bis Ende Oktober. Immerhin muss für den Netzanschluss das bestehende Umspannwerk erweitert und mit modernster Steuer- und Leittechnik ausgestattet werden. Die Schaltanlage sowie Informations- und Schutztechnik finden in dem 20 Meter langen und acht Meter breiten Neubau Platz.

Der neuste Stand der Technik ist für die Übertragung von jeglichen Meldungen und Befehlen wichtig und damit die Voraussetzung für den Betrieb von intelligenten Stromnetzen. Für Stromausfälle sorgt der Umbau übrigens nicht, denn alle Arbeiten erfolgen während des laufenden Betriebs. (ls)

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