Wind- und sonnenreichster Februar bisher: Das gute Wetter hatte einen erheblichen Anteil an der Stromproduktion.

Wind- und sonnenreichster Februar bisher: Das gute Wetter hatte einen erheblichen Anteil an der Stromproduktion.

Bild: © imacoconut/AdobeStock

Seit 2006 hat die Reiner Lemoine Stiftung (RLS) 100 Doktoranden gefördert und zehn Millionen Euro in Energiewende-Projekte gesteckt. Dieses Jahr wird ein neues Projekt gestartet. Von 2020 an wird außerdem das Stipendienprogramm in Form eines Graduiertenkollegs weitergeführt. Im Geiste ihres Gründers Reiner Lemoine, dessen Vision 100 Prozent erneuerbare Energien waren, will die Stiftung das Lebenswerk ihres Namensgebers fortsetzen.

Die Stiftung widmet sich daher der Frage, wie der Übergang vom konventionellen zum erneuerbaren Energiesystem erfolgreich gelingen kann. Dazu wurde unter anderem ein Think Tank Prozess mit der Stiftung Neue Verantwortung gestartet. Im September soll dazu eine Studie präsentiert werden.

Austausch mit der Praxis

Das von 2020 an laufende anwendungsorientierte Graduiertenkolleg soll das erfolgreiche Stipendienprogramm der Stiftung weiterführen, sagt Annegret Jatzkewitz, Vorstandsvorsitzende der Reiner Lemoine Stiftung. Vier Promovierende sollen dabei – auch im Austausch mit Akteuren aus Verbänden und Politik – das Thema der Energiesystemwende voranbringen.

„Zukünftigen Promovierenden gibt das Graduiertenkolleg noch bessere Möglichkeiten, ihre Forschung in konkrete Energiewende-Projekte einzubetten und sich mit Praktikern in Berlin sowie Kolleginnen und Kollegen aus der angewandten Forschung am Reiner Lemoine Institut auszutauschen“, sagt Philipp Blechinger. Er selbst war Stipendiat der RLS und ist inzwischen Leiter des Forschungsbereichs Off-Grid Systems am RLI. Blechinger wird die Leitung des RLS-Graduiertenkollegs übernehmen.

Interessierte können sich von sofort an für jeweils vier Jahre an den vier Stipendien der RLS bewerben. (sg)
 

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