Lieferantenwechsel in Oldenburg: Erstmals hat in der europaweiten Ausschreibung für die Stromlieferungen der nächsten zwei Jahre nicht der Regionalversorger EWE den Zuschlag bekommen, sondern die Gemeindewerke Oberhaching. Der Energieversorger aus Bayern hatte laut einem Artikel der "Nordwestzeitung" das günstigste Angebot vorgelegt. Die Kommune ist verpflichtet, sich bei der Vergabe des Auftrags an der Wirtschaftlichkeit zu orientieren. Regionale Aspekte oder auch die Tatsache, dass die Stadt Anteile an EWE hält, dürfen dabei nicht den Ausschlag geben.
EWE bedauerte gegenüber der Regionalzeitung den Verlust des Auftrags, bekräftigte aber bei der nächsten Vergabe in zwei Jahren, wieder ein Angebot abzugeben. In den Gebäuden und Liegenschaften der Stadt Oldenburg werden jährlich rund 12,5 GWh an Strom verbraucht. (hoe)

