Der dänische Energiekonzern treibt sein PPA-Geschäft voran.

Der dänische Energiekonzern treibt sein PPA-Geschäft voran.

Bild: © Orsted

Der dänische Energiekonzern Orsted hat innerhalb kurzer Zeit mit zwei US-Internetriesen Erneuerbaren-Stromabnahmeverträge, sogenannte PPAs, geschlossen.

Onlineversandhändler Amazon unterzeichnete zwei Deals über eine Gesamtleistung von 116 MW aus Wind an Land und auf See, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Laufzeit von zehn Jahren

Der US-Konzern wird zusätzlich 100 MW von Orstedts geplantem 900-MW-Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 in Deutschland abnehmen. Dieses PPA hat eine Laufzeit von zehn Jahren und gilt als Ergänzung zu den bereits vereinbarten 250 MW, die im Dezember vergangenen Jahres beschlossen wurden.

Borkum Riffgrund 3 soll voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen. Die finale Investitionsentscheidung wurde am Mittwoch getroffen.

PPA mit Google

Ferner soll Amazon 16 MW vom geplanten Onshore-Windpark Ballykeel in Nordirland beziehen. Orsted erwartet, noch in diesem Jahr eine finale Investitionsentscheidung zu treffen.

Zuvor hatte Orsted ein PPA mit Softwarekonzern Google bekanntgegeben. Der Vertrag soll zwölf Jahre laufen. Auch Google soll demnach Strom von Borkum Riffgrund 3 beziehen. In diesem Fall handelt es sich um 900 MW.

Auch Vattenfall mit PPA

Dabei ist Orsted bei weitem nicht das einzige Unternehmen, das verstärkt auf PPAs setzt. Am Mittwoch verkündete auch der schwedische Energiekonzern Vattenfall, mit Nahrungsmittelproduzent Cargill einen Erneuerbaren-Liefervertrag vereinbart zu haben.

Konkret handelt es sich um eine Menge von 2,9 TWh über zehn Jahre. Der Strom soll aus dem Windpark Hanze in den Niederlanden kommen. (aba)

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