Bislang wird das Flächenpotenzial von Schallschutzwänden in Deutschland nicht genutzt.

Bislang wird das Flächenpotenzial von Schallschutzwänden in Deutschland nicht genutzt.

© Mak / Adobe Stock

An der A3 wird nach langen Bemühungen endlich die Lücke in der Lärmschutzwand geschlossen. Auf dem Autobahnabschnitt bei Aschaffenburg in Bayern soll auf einer Länge von gut 900 Metern eine drei Meter hohe Lärmschutzwand mit integrierten Photovoltaik-Elementen errichtet werden. Durch die Kombination könnten Lärmschutz und Stromerzeugung optimal verknüpft werden.

Das Projekt war schon vor längerer Zeit geplant worden, hatte sich aber immer wieder in den Verhandlungen zwischen Bund, Land und Kommune verhakt. 2013 übernahm dann die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz (CSU) die Verantwortung und setzte sich fortan für die Umsetzung der Pläne ein.

Mehrfach vor dem Scheitern

Im ersten Schritt konnte der Planfeststellungsbeschluss bei der Regierung von Unterfranken erreicht werden. Danach ging es an das Bundesverkehrsministerium, wo Lindholz die Zusage für das Projekt erhielt. Im Nachgang der Planungen ergaben sich allerdings Finanzierungsengpässe. Das Projekt war mehrfach kurz vor dem Scheitern.

2018 erfolgte dann aber die finale Zusage, dass der Bund den Großteil der Kosten von 3,25 Mio. Euro übernimmt und dem Bau stand nichts mehr im Weg. Die Stadt Aschaffenburg steuert 522.000 Euro bei. (pm)

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