Das optimierte Redispatch-Management ist Teil einer erfolgreichen Netzerweiterung.

Das optimierte Redispatch-Management ist Teil einer erfolgreichen Netzerweiterung.

Bild: © karp5/Adobe Stock

Im Rahmen der Energiewende wird es immer entscheidender den Durchblick in der Mittel- und Niederspannung zu behalten, denn nur so lässt sich das Netz auch ohne maximalen Netzausbau stabil halten. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, koopiereren Netze BW und der PV-Systemdienstleister SMA Solar Technology.

Allein in Deutschland senden mehr als 150.000 Photovoltaikanlagen aller Größen über SMA Wechselrichter Daten in das Online-Monitoring-Portal Sunny Portal. Auf dieser Basis kann das hessische Unternehmen deutschlandweit flächendeckend aktuelle Netzzustandsdaten liefern und dem Verteilnetzbetreiber helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen und Netzausbaupotenzial bedarfsorientiert und damit kosteneffizient zu ermitteln.

500.000 PV- und Speicheranlagen werden gemonitort

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts gehe es jetzt zunächst um deren sichere Einbindung in die IT-Architektur der Netze BW, so Franziska Heidecke, Leiterin des Digitalisierungsprogramms #NETZlive und betont: „Unser Ziel ist, immer mehr solcher Datenquellen in Echtzeit zu bündeln. So bringen wir nicht nur Licht ins Verteilnetz, sondern schaffen die Grundlage für eine spürbar höhere Effizienz bei Netzplanung und Netzausbau. Trotz steigender Komplexität im Verteilnetz wollen wir unseren Kunden ja auch zukünftig eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Strom bieten.“

Im Sunny-Portal von SMA sind 500.000 PV- und Speicheranlagen registriert. Die Daten, zu denen neben PV-Erzeugung, Einspeisung und Eigenverbrauch auch Netzzustandsdaten gehören, werden dabei im 5-Minuten-Takt aktualisiert – alles DSGVO-konform. (ls)

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