Der Netzausbau hinkt in Deutschland stark hinter den Vorgaben her. Der Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen Neubauprojekte ist groß.

Der Netzausbau hinkt in Deutschland stark hinter den Vorgaben her. Der Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen Neubauprojekte ist groß.

Bild: © Uwe Schlick/pixelio.de

Die Rheinische Netzgesellschaft (RNG) wird zum Jahreswechsel die neue Pächterin der Stromnetze in Moers und Neukirchen-Vluyn. Die Enni Energie und Umwelt Niederrhein setzt bereits seit Jahrzehnten auf Kooperationen beim Netzmanagement.

Ab 1. Januar 2019 wird die Tochtergesellschaft der Rheinenergie neben der Netzplanung, auch das Asset- und Regulierungsmanagement sowie Leistungen rund um den Netzzugang und die Netzabrechnung für Enni übernehmen. Damit folgen die Kölner auf die Innogy-Tochter Westnetz als aktuelle Pächterin.

Enni bleibt Ansprechpartner und Betriebsführer

„Dezentrale Kooperationen sind eine sinnvolle und notwendige Reaktion auf die steigenden Herausforderungen durch Energiewende, Digitalisierung und den gesetzlichen Regulierungsrahmen“, sagt Karsten Thielmann, kaufmännischer Geschäftsführer der RNG. Aus Sicht von Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer stimme die Chemie zwischen beiden Unternehmen. So könne man sich gegen Kosten- und Wettbewerbsdruck in der Branche wappnen.

Für die Verbraucher ändert sich durch den Pachtvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren nichts. Enni bleibt nach wie vor Betriebsführer der Netze und somit Ansprechpartner Nummer Eins für die Kunden. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper