Neun Windräder des Typs Enercon E-141  (siehe Bild) mit einer Leistung von je 4,2 MW soll der geplante Windpark Nattheim umfassen.

Neun Windräder des Typs Enercon E-141 (siehe Bild) mit einer Leistung von je 4,2 MW soll der geplante Windpark Nattheim umfassen.

Bild: © Enercon

An mehreren Windrädern des Herstellers Enercon sind Risse entstanden. Die betroffenen Anlagen im Emsland, Münsterland und Süddeutschland liefen mit reduzierter Leistung weiter, sagte ein Sprecher der Windkraft-Firma im ostfriesischen Aurich am Montag. «Es steht keine still. Die Sicherheit ist gewährleistet.» Wie viele Anlagen beschädigt seien, sagte er auf Anfrage nicht. Betroffen sind zwei Typen mit einer Nabenhöhe von 159 Metern, von denen Enercon 75 errichtet hat. Diese stehen nun unter besonderer Beobachtung.

Der NDR hatte zuerst über die Risse berichtet. Diese waren dem Sprecher zufolge in einem Bauteil vom Turm entstanden. Dabei handelt es sich um ein Übergangssegment zwischen Beton- und Stahlelementen. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar. «Die Ursachenforschung ist noch nicht abgeschossen», sagte der Sprecher. Enercon untersuche dafür zusammen mit einem externen Gutachter die Prozesskette ab der Produktion bis zum Aufbau. Die betroffenen Windräder sollen jetzt saniert werden. (dpa/al)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper