Koen Burgers, CEO SolarDuck und Martin Dörnhöfer, Director of Floating, Hydrogen, Development Optimization, RWE Renewables haben die gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Koen Burgers, CEO SolarDuck und Martin Dörnhöfer, Director of Floating, Hydrogen, Development Optimization, RWE Renewables haben die gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Bild: © RWE

RWE und das niederländisch-norwegische Unternehmen SolarDuck haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die Entwicklung von schwimmenden Solarparks auf dem Meer voranzutreiben. Die Essener haben die Floating-PV bereits in ihr Gebot für die Offshore-Ausschreibung Hollandse Kust West (HKW) der holländischen Regierung aufgenommen. Zudem soll nächstes Jahr ein Prototyp in See stechen.

Sollte RWE den Zuschlag für die HKW-Fläche bekommen, sollen dort neben Windrändern und einer Floating-PV-Anlage mit fünf MWp auch Speicherlösungen realisiert werden. Die Floating-PV-Anlage ist eine dreieckige Plattform, die mehrere Meter über dem Wasser „schwebt“ und den Wellen folgt. Durch den Abstand zum Wasser sind die Module für den rauen Bedingungen auf See geschützt.

Weltweit erste Zertifizierung

Die Anlage von Solarduck hat die weltweit erste Zertifizierung für eine schwimmende Offshore-Solaranlage bekommen. Nach einem ersten Praxistest vergangenes Jahr in Holland, wollen RWE und Solarduck 2023 einen weiteren Piloten aufs Wasser bringen. Unter dem Namen „Merganser“ soll eine Anlage mit 0,5 MWp Leistung in der belgischen Nordsee installiert werden. Der Praxistest soll weitere Erkenntnisse über die Installation und den Betrieb auf offener See bringen und so die Kommerzialisierung vorantreiben. (lm)

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