Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

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Bild: © Entega

Der schwedische Projektentwickler OX2 plant derzeit den größten Windpark in Finnland. Siemens Gamesa wird die Turbinen für das 455-MW-Vorhaben liefern, heißt es am Mittwoch aus der Unternehmenszentrale in Spanien.

Insgesamt 69 Turbinen des Typs SG 6.6-170 sollen 2024 am Standort Zentralösterbotten errichtet werden. Dabei verfügt jede Anlage über eine Leistung von 6,6 MW. „Lestijärvi“, so der Name des Windparks, soll jährlich etwa 1,3 TWh Ökostrom produzieren. Das entspricht etwa zwei Prozent der gesamten Stromproduktion Finnlands.

Bis 2030 etwa 30 Prozent Ökostrom

Für Siemens Gamesa ist es nicht das erste finnische Geschäft. Bereits Anfang dieses Jahres hat das Unternehmen einen Vertrag über 81 MW unterzeichnet.

Für „Lestijärvi“ wurde neben der Lieferung der Turbinen auch ein 35-jähriger Servicevertrag abgeschlossen. Nach Angaben des finnischen Windenergieverbandes plant das Land bis 2030 eine Windkraftkapazität von 30 TWh zu installieren. Darüber sollen etwa 30 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden. Bislang (Stand 2019) haben die Erneuerbaren lediglich einen Anteil von etwa sieben Prozent. (lm)

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