Sowohl die beiden Batteriespeicher-Standorte als auch das Laufwasserkraftwerk sollen virutell miteinander gekoppelt werden, um eine möglichst hohe Netzdienlichkeit zu erreichen.

Sowohl die beiden Batteriespeicher-Standorte als auch das Laufwasserkraftwerk sollen virutell miteinander gekoppelt werden, um eine möglichst hohe Netzdienlichkeit zu erreichen.

Bild: © RWE

RWE will bis Ende 2022 ein Batteriespeichersystem mit einer Gesamtleistung von 117 MW errichten. Das Besondere dabei ist: Die Lithium-Ionen-Batterien sind auf zwei Standorte verteilt und sollen virtuell miteinander verbunden werden. In Lingen sollen 45 MW ans Netz gehen, in Werne sogar 72 MW. Nun ist klar, wer die nötige Technik zur Integration des Gesamtsystems bereitstellen soll.

Die SMA Solar Technology AG aus Niesetal in Hessen soll unter anderem 47 Batteriewechselrichter liefern. Das Unternehmen ist einer der weltweit umsatzstärksten Hersteller von Wechselrichtern und in der ganzen Welt tätig. Der RWE-Speicher ist bislang der Größte seiner Art. Nicht nur das angestrebte Leistungsvolumen ist beachtlich, sondern auch die Kombination mit dem bereits bestehenden RWE-Laufwasserkraftwerk an der Mosel. Durch das Hoch- bzw. Herunterregeln der Durchflussmenge an diesen Anlagen wollen die Essener zusätzliche Leistung als Regelenergie bereitstellen und die Gesamtleistung der Batterien noch einmal um rund 15 Prozent steigern. (lm)

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