Die Stadt Overath hat den Stromvertrieb entdeckt.

Die Stadt Overath hat den Stromvertrieb entdeckt.

Bild: © Gina Sanders/AdobeStock

Das Unternehmen ist eine Tochter der 2007 gegründeten Stadtentwicklungsgesellschaft Overath (Sego), berichtet die „Kölnische Rundschau". Die Stadt habe keinerlei Pläne, die Netze zu übernehmen und zum Grundversorger zu werden, sondern wolle sich auf den reinen Stromvertrieb konzentrieren, heißt es. „Das können und das wollen wir gar nicht", wird Sego-Geschäftsführer Christoph Schmidt in dem Bericht zitiert. Der Stromvertrieb soll im Frühjahr dieses Jahres starten. 

Hintergrund der Gründung der Stadtwerke Energie sei gewesen, die Verluste aus dem Bäderbereich mit Gewinnen in anderen Sparten zu verrechnen. „Mit dem steuerlichen Querverbund hat man schon die Möglichkeit, in Dimensionen einzusparen, die nicht ganz unattraktiv sind", erklärte Schmidt der Zeitung. Das Einsparvolumen liege je nach Jahresergebnissen zwischen 90 000 und 140 000 Euro. (hil)

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